An Tagen wie diesen…

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…finde ich es schwer meine eigene Laune zu ertragen. Wer kennt sie nicht, diese Tage an denen von Anfang an irgendwie alles schiefläuft. Man steht auf nur um festzustellen, dass man verschlafen hat und jetzt hetzen muss, damit niemand zu spät kommt. Das Frühstück wird unterwegs gegessen, zum Haarewaschen war keine Zeit mehr und so fühlt man sich auch noch unwohl in seiner Haut. Da in Eile, kratzt man nicht alles Eis von den Autoscheiben, sondern lässt die hinteren Scheiben einfach kurz runter, um auf die Seite sehen zu können – und dann – bei minus 4 Grad klemmen die Autoscheiben und gehen nicht mehr hoch….grrrrrr!

 

Wenn ein Tag so beginnt, dann fällt es mir einfach oft schwer aus dieser Negativspirale wieder herauszukommen und darüber ärgere ich mich dann natürlich noch mehr. Denn je mehr man daran denkt, was alles DOOF ist heute, umso mehr doofe Dinge passieren einem noch. Man lässt auch noch die Kaffeetasse fallen und irgendwie sind alle um einen herum auch in schlechter Laune. Murphy’s Law oder Law of Attraction – was auch immer, bei mir stimmt es jedenfalls oft, dass meine Grundstimmung entscheidet wie der Tag für mich läuft. Irdendwie laufen viele Gedanken dann wie automatisch ab und ich rege mich immer mehr auf. Ein richtiger Teufelskreis!

So – habe ich mir nun also vor einer Weile gesagt – SO will ich nicht weitermachen heute. So will ich mich nicht fühlen. Was also kann ich tun um meine Laune und meinen Tag (und den meiner Kinder auch) zu retten?

Denn wie schon Pestalozzi wusste:

 

Da kam mir das Buch „The Magic“ wieder in den Sinn, welches ich letztens gelesen habe. Also habe ich mir einen Tee gemacht und mich hingesetzt und ganz bewusst angefangen Dinge aufzuschreiben die gut laufen in meinem Leben, wofür ich dankbar, froh und glücklich bin. Zugegeben in der miesen Stimmung in der ich war, musste ich mit sehr generellen Dingen beginnen: Ich bin gesund und meine Kinder auch, wir haben ein Dach über dem Kopf und haben es warm, wir haben jeden Tag genug zu essen…ihr seht schon was ich meine. Eine schöne TheSwissMiss Liste dafür könnt ihr euch übrigens in diesem Blogpost ausdrucken – am besten gleich ein paar auf Vorrat an einem Ort aufbewahren wo man sie sicher findet und daran denkt wenn es nötig ist:)

So schaffte ich es langsam aber sicher die Sicht vom Negativen auf das Positive zu verlegen und ich muss sagen, jetzt ich fühle mich viel besser. Die Kinder sind grad im Sporttraining und ich bin neben dem bloggen am Nachtessen kochen und freue mich aufs gemeinsame Abendessen und der Ärger ist „fast“ vergessen….bis zum nächsten Mal:)

Was tut ihr, wenn ihr mal wieder SO einen Tag habt? Ausleben, Verdrängen, Ablenken etc? Bin auf eure Tipps gespannt!

 

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