Einen Samen legen

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Wir waren diese Woche endlich mal wieder im Garten aktiv. Da „Rüebli“ bei uns alle mögen und erst noch total gesund sind, säen wir das Gemüse auch dieses Jahr wieder aus. Ich versuche es dieses Mal mit einem Saatband. Das ist total praktisch. Die Samen sind in einem ganz dünnen, durchlässigen Papier eingearbeitet und können mitsamt diesem in die Erde gelegt werden. So entsteht das Problem nicht, dass die Karotten zu dicht aneinander gesät sind und sich deshalb gegenseitig am Wachstum hindern.

 

Bei der Arbeit im Garten kam mir ein schöner Gedanke, den ich hier mit euch teilen wollte: Bei der Kindererziehung und im Leben Allgemein, ist es wie beim Gärtnern – nicht jeder Same der gelegt wird, fällt auf fruchtbaren Boden. Nicht jede unserer Bemühungen als Eltern wird sofort Früchte tragen – manchmal braucht es etwas Geduld.

Aber soll man deswegen gar nicht erst säen? Natürlich nicht – wer genug Samen legt und sich darum kümmert, wird garantiert irgendwann das ernten was er gesät hat (und niemals etwas anderes!!) Also nicht verzweifeln, wenn es manchmal so aussieht, als ob all unsere Bemühungen nicht bei den Kindern ankommen – schön weitersäen und wenn die Zeit reif ist, werden erste Keime zu sehen sein und irgendwann werden wir dir Früchte unserer „Arbeit“ ernten können. Ein schöner Gedanke oder? Und hilft auch enorm, wenn ich zum 1000sten Mal sagen muss…..“Bitte hängt die Jacke auf, wenn ihr von der Schule heimkommt“….(schon wieder ein Same gelegt)!

 

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