Hundert Millionen Süssigkeiten…von allem bitte!

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Bild: TheSwissMiss

Sieht das nicht lecker aus – so viel frisches Gemüse und Früchte, einfach herrlich, oder? Als meine Tochter meinen Einkauf sieht, schreibt sie mir sofort den nächsten Einkaufszettel….und der sieht so aus:

Bild: TheSwissMiss

Ich bin sicher, dass es nicht nur bei uns so zugeht. Die Eltern geben sich Mühe möglichst viel frisches Obst und Gemüse auf den Tisch zu bringen, alles selber zu kochen und keine Fertigprodukte zu kaufen, wenn immer möglich Vollkorn und Bio soll es sein. Und die Kinder? Die wollen ihre Süssigkeiten, ganz egal ob gesund oder nicht. Am liebsten würde ich natürlich rigoros auf Süsses verzichten und schon gar nichts mehr einkaufen. Je grösser die Kinder werden desto unrealistischer ist es allerdings sie davon fernzuhalten. Schon das kleinste bisschen Taschengeld wandert dann direkt in den kleinen Dorfladen um Schokolade, Eis, Chips, etc. zu kaufen. Was also ist die beste Strategie, neben dem üblichen „gemeinsam Einkaufen und Kochen“, „Kinder mitentscheiden lassen“, etc?

Ich habe für uns folgende Lösung gefunden.

1. Ich kaufe Süsses schon mal nur in kleinen Mengen ein, damit sich gar nicht erst ein grosses Lager ansammelt (ja jetzt nach Ostern konnte ich das Schokolager allerdings nicht vermeiden!) aber damit trotzdem etwas da ist um den schlimmsten Süssigkeitenheisshunger einzudämmen…das gilt manchmal auch für mich:)

2. Zu jeder Mahlzeit gibt es Gemüse, Salat und/oder Rohkost in mundgerechten Stücken.

3. Zum trinken gibt es nur Wasser – keine Süssgetränke! Diese gibt es nur zu speziellen Anlässen wie Geburtstag, in Restaurant oder wenn Besuch da ist – im Alltag trinken wir nur Wasser. Das spart schon mal eine Unmenge an Zucker ein.

4. Jedes Kind darf ein paar Gemüsesorten „abwählen“. Es ist klar, dass ein Kind nicht ALLES Gemüse essen will – also lieber vorerst auf die Sorten konzentrieren die es gerne isst. Ausserdem kann es sein, dass ein Kind zum Beispiel keine gekochten Karotten essen will aber wenn diese roh in Stengeli geschnitten sind (oder gar als Krokodil geschnitzt) werden sie gegessen. Wir haben eine Liste gemacht mit allen Früchten und Gemüsen welche die Kinder gerne mögen – die ist eigentlich ganz schön lang. Das lenkt die Aufmerksamkeit auf das Positive und weg von „nie isst du dein Gemüse“.

5. Früchte mögen meine Kinder zwar gerne aber um noch ein paar mehr in die Ernährung reinzuschmuggeln, gibt es oft einen Fruchtsmoothie bei uns (Rezepte folgen noch!). So verschwinden die Früchte ziemlich schnell bei uns.

6. Wenn ich ein kleines Fruchtdesert (z.B. Erdbeerquarkcreme, Orangensalat mit Datteln, etc.) bereit mache, dann freuen sich die Kinder weil es „Nachtisch“ gibt und oft fragen sie danach gar nicht mehr nach Schokolade.

Vielleicht habt ihr noch mehr Tipps was bei euch klappt. Dann schreibt mir doch – ich freue mich immer über Post.

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