Wofür seid ihr dankbar?

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Ihr fragt euch vielleicht, ob mir das Bloggen schon verleidet ist, da es in den letzten Wochen nicht soo viel Neues von mir zu lesen gab. Verleidet ist es mir bestimmt nicht, genügend Themen und Ideen hätte ich auch aber das mit der Zeit ist da so eine Sache…..Ich habe sehr viel Zeit für meine neues Projekt, welches ich euch hoffentlich bald hier auf diesen Seiten vorstellen kann gebraucht und dann war am Ende des Tages einfach oft keine Zeit mehr auch noch im Blog zu schreiben:)

Ausserdem bin ich im Moment generell eher nachdenklich und etwas ruhig. Weiss auch nicht woran das liegt, es gibt eben so Zeiten, da macht man sich mehr Gedanken über alles als sonst. Gerade jetzt im Herbst wo so ein Überfluss an allem in der Natur herrscht – reife Früchte, Nüsse, Pilze, der Wald voller Farbenpracht –  da frage ich mich oft, ob es den ganzen Überfluss in dem die Meisten von uns hier leben auch wirklich braucht.

Eigentlich haben wir doch alle mehr als genug und doch sind jeden Samstag die Geschäfte zum überquellen voll und ich ärgere mich, wenn ich dann auch noch was einkaufen „muss“.

Ich nehme mich da gar nicht aus – auch ich habe oft das Gefühl – nur DIES oder JENES noch haben zu müssen und dann seh ich jedes Mal noch etwas und noch etwas. Im Moment bin ich aber eher grad am Ausmisten – morgen gehts zum Flohmart!

Ist das nicht komisch, dass das Gefühl etwas loszuwerden was man besitzt aber eigentlich gar nie braucht, fast noch schöner und befreiender ist als sich etwas neues zu kaufen?

 

Letzte Woche habe ich mir das Buch „The Magic“ von Rhonda Byrne in der Bibliothek ausgeliehen und ich bin im Moment daran die verschiedenen Übungen aus dem Buch umzusetzen. Das Hauptthema des Buches ist das Praktizieren der Dankbarkeit. Dafür stellt die Autorin 28 magische Übungen vor die man durchführen soll. Zum Beispiel soll man in der ersten Übung 10 Gründe aufschreiben für die man dankbar ist und dies auch begründen.

Hier ein Dankbarkeits Download für euch. Einfach aufs Bild clicken, die Liste ausdrucken, ausfüllen und am Kühlschrank oder so aufhängen und so oft wie möglich lesen und versuchen wirklich die Dankbarkeit zu spüren.

 

 

Am Anfang fiel mir nur das Übliche ein was man im Alltag eben so hört – wie Dankbarkeit für genug zu Essen, für Gesundheit usw. Je länger ich mich aber damit auseinandersetze und  je mehr ich aufschreibe, desto mehr fällt mir ein für das ich unendlich dankbar bin. Mittlerweile finde ich ständig neue Dinge die ich vorher irgendwie gar nicht mehr bemerkt habe und als selbstverständlich angesehen habe. 

Hier ein kleiner Auszug aus meiner ersten Dankbarkeitsliste. Ich bin dankbar dafür dass

1. ich und meine Kinder gesund sind.

2. wir ein schönes Zuhause haben.

3. ich nur dann arbeiten muss,wenn die Kinder in der Schule sind

4. wir in einem so schönen Land wohnen, wo wir keine Angst vor Unruhen, Verfolgung oder ähnlichem haben müssen.

5. ich ein Auto habe.

6. die heutige Technologie mein Leben um so vieles leichter macht.

7. ich die Wärme der Sonne auf der Haut und den Wind in meinen Haaren spüren kann.

8. die Erde so viele Sünden der Menscheit so grosszügig verzeiht und es tortz der vielen schlimmen Dinge die wir der Welt jeden Tag antun, immer noch unzählige Orte gibt in der die Natur ihre Schönheit zum Vorschein bringt.

9. ich Zeit habe, um über all das Nachzudenken und nicht damit beschäftigt bin, mir Gedanken darüber zu machen was wir heute zum Essen haben und wo wir schlafen werden.

10. ich von so vielen lieben Menschen umgeben bin.

etc.

Wenn man die Übungen wirklich regelmässig macht, stellt sich schon nach kurzer Zeit ein Gefühl von tiefer Dankbarkeit für das Leben an sich ein und irgendwie fühlt man sich richtig reich. Das soll nicht heissen, dass es in meinem Leben nicht auch Dinge gibt, die völlig anders laufen als eigentlich geplant und dich mich aus der Bahn werfen, traurig oder verzweifelt machen usw. Aber dadurch, dass man seine Aufmerksamkeit auf die Dinge richtig die gut laufen und über die man froh ist, sieht alles irgendwie nicht ganz so schlimm aus:)

Das Buch ist also definitiv empfehlenswert.

Die Fotos habe ich übrigens heute auf einem Spaziergang mit dem Hund gemacht  – es war herrlich, ausser dass ich eine halbe Stunde vergeblich nach einem Geocache gesucht habe.

Für was seid ihr dankbar und warum?

 

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